FERRUM 02/2018

3 02 / 2018 EINBLICK NACHRICHTEN 4 Standort D:  Ein Vergleich zeigt, wie unsere Löhne dastehen 4 Top-5:  Die wichtigsten Ausfuhrländer 5 Roboterdichte  nimmt weiter zu TITELTHEMA 6 25 Jahre EU-Binnenmarkt:  Europas Super-Markt 8 Warum Jola  seine französische Niederlassung schließt 9 Wie Drahtzug Stein  vom Binnenmarkt profitiert 10 Porträt:  Marc Garus fährt täglich von Frankreich zur Arbeit in Pirmasens 11 Interview:  „Die Vorzüge geraten bei vielen in Vergessenheit“ INDUSTRIE HAUTNAH 12 Adient und Boeing  gründen Gemeinschaftsunternehmen 13 Terex Cranes  zieht Bilanz 14 John Deere  kauft Carbonfaser- Hersteller 15 KSB  verzeichnet leichtes Umsatzplus 15 Mann+Hummel  legt Geschäftszahlen vor 16 Daimlers Trucksparte  läuft rund 17 Umfrage:  Sozialpartnerrente entspricht Erwartungen SERVICE 18 Was in der Mittagspause  erlaubt ist und was nicht Mehr Menschen fahren ins Land zur Arbeit Arbeitsmarkt Der Saldo aus Ein- und Auspendlern beläuft sich in Rheinland-Pfalz auf -139.000. Fotos: Adob e Stock (2), Schmitt, Daimler; Titelfoto: Adobe Stock Mehr raus als rein Zahl der Auspendler und Einpendler in Rheinland-Pfalz Quelle: Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit Morgens und abends sind die Straßen, Autobahnen, Busse und Züge voll: Milli- onen Menschen sind dann auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg in den Fei- erabend. Einige von ihnen überqueren dabei die Landesgrenze. Rheinland-Pfäl- zerinnen und Rheinland-Pfälzer haben besonders häufig einen Arbeitsplatz in einem anderen Bundesland. 2017 be- lief sich deren Zahl auf 317.000. Im Ge- genzug pendeln traditionell viel weniger Menschen nach Rheinland-Pfalz zum Ar- beiten ein. Man spricht dann von einem negativen Pendlersaldo. Doch auch die Zahl der Einpendler steigt. Die Agentur für Arbeit hat sich die Juni-Zahlen aus dem vergangenen Jahr – das ist der aktu- ellste Datenstand – genauer angeschaut. Ergebnisse: 177.800 Arbeitnehmer pen- deln täglich nach Rheinland-Pfalz. Das waren 6.000 oder 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Von Einpendlern hatten 41.300 Personen eine akademische Aus- bildung und 95.700 Personen eine abge- schlossene Berufsausbildung. Ohne Be- rufsabschluss waren 20.300 Einpendler. 169.200 Frauen und Männer pen- delten aus anderen Bundesländern ein und 8 600 aus dem Ausland, überwie- gend aus Frankreich (rund 4.300 Be- schäftigte, siehe Bericht Seite 10). Die Mehrzahl der Einpendler kam aus den benachbarten Bundesländern Hessen (52.700), Baden-Württemberg (44.000), Nordrhein-Westfalen (31.800 Personen) und dem Saarland (17.200 Personen). Danach folgte Bayern mit 7.100 Perso- nen. 25,7 Prozent (45.700 Personen) der Einpendler arbeiteten im Verarbeitenden Gewerbe, 12,2 Prozent (21.800 Personen) im Handel, 9,2 Prozent (16.300 Personen) im Gesundheits- und Sozialwesen. Hessen Nordrhein-Westfalen Baden-Württemberg Saarland Rheinland-Pfalz Auspendler Einpendler 68.848 103.789 27.289 91.018 31.824 52.660 17.224 43.952

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